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Sechs Tote bei Überschwemmungen in USA
Bei Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind im Südosten der USA mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Nach Medienberichten werden aber noch zahlreiche Menschen vermisst. Der Gouverneur des Staats Georgia rief für 17 Bezirke den Notstand aus. In der Nähe von Atlanta mussten Hunderte Straßen wegen Überflutung gesperrt werden.
Tagelanger heftiger Regen hatte kleine Bäche in reißende Flüsse verwandelt. Auf Luftbildern war zu sehen, wie Schulen, Football-Felder und ganze Orte unter Wasser standen. Hunderte Bewohner mussten sich in höher gelegene Orte retten. In einigen nördlichen Teilen von Georgia wurden die höchsten Regenmengen der vergangenen 100 Jahre gemessen. Mehr als 20.000 Menschen waren ohne Strom
Unter den Todesopfern war auch ein zweijähriger Bub, der von den Wassermassen aus den Armen seines Vaters gerissen wurde. Drei Autofahrer wurden samt ihren Fahrzeugen in der Nähe von Atlanta von den Fluten mitgerissen. Auf einer Hauptverkehrsstraße der Stadt Atlanta brach der Berufsverkehr wegen eines massiven Unwetters völlig zusammen. Mehrere Autofahrer mussten sich vor den Wassermassen auf die Dächer ihrer Autos flüchten. Mindestens zwei Personen wurden noch vermisst. Sie hatten versucht, in aufgewühlen Flüssen zu schwimmen - einer wegen einer Wette um fünf Dollar.
Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht, da weiterer Regen erwartet wird und der Boden bereits mit Wasser gesättigt ist. Überschwemmungswarnungen wurden für Teile von Tennessee, Alabama, North Carolina, Kentucky und Georgia ausgegeben.
Von: hex



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