Wirtschaft
23.09.2009 11:15 Artikel drucken

Wachstum bei Industrie-Aufträgen in Eurozone

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Wachstum
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Der Aufschwung bei den Industrieeingängen in der Eurozone hält an. Im Juli gab es gegenüber Juni ein Plus von 2,6 Prozent. Von März auf April hatte es ein Minus von 0,3 Prozent gegeben, von April auf Mai einen weiteren Rückgang von 0,8 Prozent und erst von Mai auf Juni wurde eine Zunahme von 4,0 Prozent verzeichnet, geht aus den jüngsten Daten von Eurostat hervor.

Auch in den EU-27 geht es wieder aufwärts. Die Industrieeingänge in den 27 EU-Staaten stiegen im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent. Davor waren sie noch um 0,6 Prozent gesunken.

Nimmt man den Jahresvergleich - Juli 2009 zum Vergleichsmonat 2008 - beträgt der Rückgang infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise aber immer noch satte 24,3 Prozent in der Eurozone und minus 24,9 Prozent in den EU-27. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass im April im Jahresabstand der Rückgang der Eurozone noch 35,1 Prozent betragen hatte, im Mai minus 30,3 Prozent, im Juni minus 25,7 und nunmehr auf minus 24,3 Prozent zurückging.

Von den EU-Staaten, die Daten zur Verfügung stellten, verzeichneten zwölf Länder einen Anstieg der Auftragseingänge, acht einen Rückgang; in Ungarn blieben sie stabil. Die höchsten Zuwächse meldeten diesmal Schweden (+10,2), Polen (+6,1) und Dänemark (+6,0). Die stärksten Rückgänge waren in Irland (-8,5), Tschechien (-3,8) und Lettland (-3,6) zu verzeichnen. Aus Österreich, Belgien, Luxemburg, Malta, Zypern und Finnland lagen zunächst keine Zahlen vor.

Von: hex

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