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Alpinitreffen in Bozen - Süd-Tiroler Freiheit strickt dagegen
Die Süd-Tiroler Freiheit ist enttäuscht darüber, dass der Bozner Stadtrat einstimmig, also auch mit den Stimmen der SVP, beschlossen hat, eine diesbezügliche Anfrage zu unterstützen. Unverständlich für die Süd-Tiroler Freiheit ist es, wenn SVP- Stadtratsmitglieder beim Landesfestzug in Innsbruck in Schützentracht auftreten und bereits 48 Stunden später italienische Soldaten nach Bozen einladen, so Leitungsmitglied Roland Lang.
An den Uniformen der Alpini klebt das Blut der Menschen im ehemaligen Jugoslawien, in Griechenland, Afrika, aber besonders in Äthiopien und Eritrea, Kriegsverbrechen, die niemals bereut wurden.
Im Gegenteil: Zur Verhöhnung der Pusterer errichteten die Faschisten für die "Divisione Pusteria" ein Alpinidenkmal in Bruneck. Dieses faschistische Relikt verherrlicht noch heute die Greueltaten der Alpini in Äthiopien.
An den Händen der Alpini klebt auch das Blut des Sarners Josef Locher, der im Korb einer Materialseilbahn (Juni 1961) erschossen wurde, ebenso wie in Mals Hubert Sprenger Opfer von schießenden Soldaten wurde.
20.000 Lire und 14 Tage Sonderurlaub verdienten die Soldaten, wenn sie einen "Terroristen" erschossen. Die Alpini hatten in Südtirol einen Mordauftrag von Rom.
LH Durnwalder heißt laut Medien die Alpini in Bozen willkommen, die Süd-Tiroler Freiheit würde aber einen Abzug derselben begrüßen, schreibt abschließend Roland Lang.







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