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04.11.2009 11:56 Artikel drucken

SVP-Frauenchefin Martha Stocker: Unterschriftenaktion Italienweit

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SVP-Frauenchefin Martha Stocker und Familienverbandsvorsitzende Utta Brugger stellen Unterschriftenaktion "Danke Mami" den Italien-Vorsitzenden von ACLI und Familienverband vor. "Je mehr Unterschriften – desto mehr Druck!" Unterschriftenaktion startet am 7. November 2009 in Südtirol

SVP-Frauenchefin Martha Stocker und die Präsidentin des Katholischen Familienverbandes Utta Brugger haben in Rom Allierte in Sachen Rentenabsicherung für Familienarbeit gesucht. Sie waren dabei als Vertreterinnen jener Organisationen unterwegs, die mit kommendem Samstag südtirolweit die Unterschriftensammlung für "mindestens 2 Jahre Rente pro Kind" starten werden: nämlich die SVP-Frauenbewegung, Kath. Familienverband, Kath. Frauenbewegung, KVW-Frauen, Südtiroler Bäuerinnen, Beirat für Chancengleichheit, aeb, Arbeitnehmerinnen und JG in der SVP, LVH-Frauen.

In Rom trafen sie durch Vermittlung des Kammerabgeordneten Siegfried Brugger mit den Präsidenten des Forums der Familienverbände Francesco Belletti und des ACLI Andrea Olivero zusammen. Sie stellten den beiden die Unterschriftenaktion vor, wie sie in Südtirol geplant ist und am Samstag 7. November 2009 starten wird. "Für den Erfolg der Aktion, d.h. für eine Umsetzung in Gesetze und eine wirkliche Anerkennung der Erziehungs- und Pflegearbeit für die Rente braucht es einen starken Druck aus der Bevölkerung", erklärte Martha Stocker, "nicht nur aus Südtirol, sondern aus ganz Italien". Die Präsidentin des Familienverbandes Utta Brugger bestätigte dies: "Wir werden in Südtirol sicher große Unterstützung erhalten, es müssen sich aber auch die anderen Regionen einbringen. Je mehr Unterstützung und Unterschriften, desto mehr Druck!"

Olivero und Belletti zeigten sich von der Aktion beeindruckt und sagten zu, in ihren Leitungsgremien die Übernahme der Aktion zu diskutieren und damit einer Ausweitung auf die Regionen den Weg zu bereiten. Martha Stocker stellte sich zur Verfügung, diese Aktion auch in den Regionalen Verbänden vorzustellen und Hilfestellung für den Start der Unterschriftenaktion zu leisten.

Im Anschluss fand ein Treffen mit dem Unterstaatssekretär für Familie Carlo Giovanardi statt. Auch ihm wurde die Aktion vorgestellt, zu der er mit Sympathie Stellung nahm, wenngleich er die finanziellen Rahmenbedingungen kritisch anführte. Er informierte die Vertreterinnen bei dem Treffen auch über einige Vorhaben im Bereich Familie, so z.B. dass die Voraussetzungen geschaffen werden sollen, dass beim Versterben eines Elternteils mit weniger als fünf Versicherungsjahren durch figurative Beiträge dennoch eine Hinterbliebenenrente die hinterbliebenen Familienmitglieder absichert. Unter anderem soll es auch eine Verbesserung bei der Anerkennung von Pflegearbeit für die Eltern behinderter Kinder geben.

Von: svp

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