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25.11.2009 11:05 Artikel drucken

Südtirols H1N1-Impfstoff enthält Adjuvantien (Wdh)

ansa

Diskussion um Impfstoff
Foto: ansa

Die Informationspolitik von Pharmaindustrie und Regierung sind in Bezug auf die Schweinegrippe-Impfung mangelhaft. Besonders umstritten sind die in den Impfstoffen Pandemrix und Focetria vorhandenen Impfverstärker (Adjuvantien). Der Impfstoff Focetria wird in Italien und somit auch in Südtirol für die erste Grippewelle-Impfung ab Oktober eingesetzt. "Erst im Jänner wird ein Impfstoff ohne Wirkverstärker zur Verfügung stehen", erklärte Dr. Josef Simeoni, Primar des Dienstes für Hygiene und öffentliche Gesundheit im Gesundheitsbezirk Bozen, gegenüber Südtirol News.

Es gibt zwei unterschiedliche Impfstoffe:

- ohne Wirkverstärker: den in der Zellkultur produzierten Impfstoff Cevalpan der Firma Baxter

- mit Wirkverstärker AS03 (Adjuvantien): die Impfstoffe Pandemrix und Focetria

Cevalpan enthält komplette, nicht mehr vermehrungsfähige Viren. Da dieser Impfstoff  in Zellen und nicht im Hühnerei produziert werde, könne er bei Hühnereiallergie von Vorteil sein. Nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts in Deutschland ist dieser aber Pandemrix und Focetria nicht überlegen.

Die Nebenwirkungen von Focetria entsprechen denen der anderen Impfstoffe. Dazu gehören Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Lokalreaktionen an der Injektionsstelle sowie Fieber und Müdigkeit.

Pandemrix: Dieser Stoff sei "weniger stark geprüft, aber akzeptabel". Klingt natürlich nicht gerade beruhigend. In den USA zum Beispiel wurden die H1N1-Impfstoffe auf konventionelle Weise hergestellt. Auf Adjuvantien wurde grundsätzlich verzichtet. Die beiden europäischen Impfstoffe Focetria und Pandemrix enthalten Adjuvantien, die immer wieder als mögliches Komplikationsrisiko (u.a. für Guillain-Barré-Syndrom) genannt werden.

Aus ethischen Gründen ist keiner der drei in der EU zugelassenen Schweinegrippe-Impfstoffe an Schwangeren getestet worden.

Ein kritische deutsche Ärztin, Juliane Sacher - Fachärztin für Allgemeinmedizin, merkt an: "Im übrigen ist Squalen als Adjuvans derzeit von der FDA nicht anerkannt - weder das MF59 von Novartis noch das ASO3 von Glaxo-Smith-Kline (GSK). Deswegen darf der amerikanische Impfstoff diese Adjuvantien nicht enthalten. Die Impfstoffe Pandemrix und Focetria sind nicht nur wegen ihres Inhaltsstoffes Squalen bedenklich. In allen Impfstoffen sind zur Haltbarkeit Konservierungmittel. Pandemrix und Focetria enthalten auch Thiomersal. Thiomersal ist ein starkes Zell- und Nervengift. Als besserer Ausweg wird der Impfstoff Celvapan angeboten. Dieser enthält aber Formaldehyd als Desinfektionsmittel. Formaldehyd wurde aus der Möbelindustrie verbannt, weil die Ausdünstungen in Räumen schwere Krankheiten verursachten. Ich frage mich, warum man nach diesem offiziellen Wissen, Formaldehyd überhaupt in Impfampullen verwenden darf."

Mehr auf www.praxis-sacher.de

Von: ch

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