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Bozen: EX-Postgebäude am Dominikanerplatz an Uni übergeben

Übergabe
Foto: Schlüsselübergabe: (v.l.) Professor Maurizio Murgia, LR Mussner, LRin Kasslatter Mur, LH Durnwalder und Uni-Präsident Egger (Foto: LPA/Pertl)
135 Jahre alt ist das Gebäude am Bozner Dominikanerplatz, das ursprünglich als Schule, später von der Post genutzt worden ist. Nun ist eine neue Zweckbestimmung dazugekommen: Es dient der Fakultät für Informatik der Freien Universität Bozen als Sitz. Landeshauptmann Luis Durnwalder und die Landesräte Florian Mussner sowie Sabina Kasslatter Mur haben das Gebäude heute übergeben.
Auf den Tag genau neun Jahre sind vergangen, seit die Landesregierung beschlossen hat, einen Teil des ehemaligen Verwaltungssitzes der Italienischen Post anzukaufen, um darin Platz für die Freie Universität Bozen zu schaffen. Entschieden hat man sich, darin die Büros der Fakultät für Informatik der Uni unterzubringen. "Das Gebäude ist ideal gelegen: mitten im Stadtzentrum und nur einen Steinwurf entfernt vom Hauptsitz der Uni", so Landeshauptmann Durnwalder heute bei der Übergabe des Gebäudes an Uni-Präsident Hanns Egger.
"Wir haben von Anfang an versucht, die Uni bestmöglich in die Stadt einzubinden und attraktive Arbeits- und Studienplätze zu schaffen", so Bildungslandesrätin Kasslatter Mur. Die Übergabe des ehemaligen Postgebäudes an die Fakultät für Informatik sei ein weiterer Schritt in diesem Konzept: "Das Gebäude bietet dem dem Personal der Fakultät beste Arbeits- und damit den Studenten beste Studienmöglichkeiten", so Kasslatter Mur.
Um die Fakultät unterbringen zu können, bedurfte es einer Reihe von Arbeiten. So wurde das bisher ungenutzte Dachgeschoss aus- und die restlichen Räumlichkeiten umgebaut, sodass insgesamt 50 Büros und zwei Sitzungssäle entstanden sind. "Insgesamt umfasst der Bau eine Fläche von 2400 Quadratmeter oder 12.300 Kubikmeter", erklärt Landesrat Mussner, der vor allem auf die zügige Umsetzung der Arbeiten verwiesen hat. In nur acht Monaten sei das historische Gebäude umgebaut und an die geltenden Bestimmung in Sachen Brandschutz und Zugänglichkeit angepasst worden.
Wegen der besonderen Architektur und Lage des im Jahr 1874 geplanten Gebäudes wurden die historischen Fassagen erhalten, der gesamte Um- und Ausbau erfolgte lediglich im Gebäudeinneren. Insgesamt wurden in den Umbau rund 2,5 Millionen Euro investiert.
Von: lpa
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