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Berlusconi trifft heute palästinensischen Präsidenten Abu Mazen
Jerusalem - Gestern war der zweite Tag des Besuchs von Ministerpräsident Berlusconi in Jerusalem. "Der Iran baut seine Atomwaffen aus und stellt somit eine Bedrohung für Israel dar," so die Worte des Premier. "Teheran wird deshalb mit harten Sanktionen rechnen müssen." Beim gestrigen Gipfel wurden wichtige bilaterale Abmachungen mit Israel getroffen. Berlusconi versicherte dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, dass Italien bereits begonnen habe, die Handelstätigkeit mit Teheran zu kürzen. Italien habe niemals Zweifel über seinen Platz an der Seite Israels zugelassen. Die Aufgabe der internationalen Gemeinschaft sei es, die Regierung des Irans zu stoppen, zumal es eine Regierung sei, die vom Volk nur zum geringen Teil anerkannt wird. Die starke Opposition dieser Regierung müsse von der internationalen Gemeinschaft unterstützt werden, der Iran müsse mit harten Sanktionen in die Schranken gewiesen werden. Dies habe natürlich ohne Waffengewalt zu geschehen.
Italien habe einen wichtigen Platz in der Aufgabe, den Iran daran zu hindern Atomwaffen zu bauen und einzusetzen, so die Worte Netanjahus. Er dankte Berlusconi und lobte seinen Führungsstil.
Heute wird Berlusconi in Betlehem erwartet, er wird sich mit dem palästinensischen Präsidenten Abu Mazen treffen und ihm eine Botschaft Netanjahus überbringen.
Israels Premier möchte um des Frieden Willen an vergangene Dialoge anknüpfen. Netanjahu hofft, dass auch die Palästinenser die Begeisterung Israels teilen würden, man solle keine Angst haben zu träumen.




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