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Toyota startet Rückruf: 260.000 Autos in Italien betroffen
Der japanische Autohersteller Toyota ruft aufgrund technischer Probleme weltweit mehr als 400.000 Hybrid-Autos zurück. Betroffen ist besonders das neueste Modell des Prius, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Grund sind Probleme an den Bremsen der Wagen.
Toyota hatte bereits zuvor mitgeteilt, neben dem Prius auch den Prius PHV, den SAI und den Lexus HS250 zurück in die Werkstätten beordern zu wollen. Toyota muss seit Monaten immer wieder Autos zurückrufen. Bei Millionen Wagen besteht die Gefahr, dass während der Fahrt das Gaspedal verklemmt.
Unterdessen reichte ein Anwalt in Kalifornien eine erste Klage gegen Toyota wegen des Prius-Bremsdefekts ein. Anwalt Daniel Warshaw sagte in Los Angeles, er strebe eine Sammelklage in Kalifornien für alle Besitzer von Prius- und Lexus HS250h-Wagen des Baujahrs 2010 an. All diese Fahrzeuge hätten dasselbe Bremssystem. Rund um den Globus musste der Konzern in den vergangenen Wochen wegen eines Defekts an den Gaspedalen bereits über acht Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen.
In Italien wird nächste Woche damit begonnen, 260.000 betroffene Autos in die Werkstätten zu rufen. Das Problem mit dem Gaspedal soll behoben werden. Die Fahrzeughalter erhalten Briefe per Einschreiben. In dem Schreiben wird die nächstgelegene Toyotawerkstätte beschrieben, die Reparatur an sich dauert etwa 30 Minuten. Betroffen sind die Modelle Aygo, iQ, Yaris, Auris, Corolla, Verso, Avensis und Rav4.
Von: tan
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