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Mehr Forschung & Entwicklung in Südtirol!
Nach der jüngsten ASTAT-Studie ist der Anteil für F&E in Südtirol 2007 verglichen mit 2006 zwar stark angestiegen, liegt aber weit unter allen regionalen/europäischen Richtwerten. Das Zwischenergebnis von 2007 ist dennoch nicht alarmierend, da der Aufholprozess seit 2002 rasant verläuft und eine Verdoppelung erzielt hat.
Mit Blick auf die kleinbetriebliche Struktur von Südtirols Unternehmen und die im Vergleich gute Krisenfestigkeit sind die Ergebnisse beachtlich, aber systematisch zu steigern. Der Weg der Steigerung ist daher weiter zu beschreiten und vorab fünf Strategien zu nutzen:
· Verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Kleinbetrieben einer Branche ist anzustreben.
· Doppelgleisigkeiten und falsche Konkurrenz zwischen Einrichtungen sind abzubauen: Eklatantes Beispiel sind die widersprüchlichen Studien zur Wirtschaftsentwicklung Südtirols, die ASTAT und WIFO vorgelegt haben. Die Ergebnisse mögen begründet sein, führen aber in der Öffentlichkeit zu Verwirrung.
· Langfristige sind Forschungsbereiche besser abzustimmen: So sind im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz über 25 Verbände, Einrichtungen und Unternehmen in F&E tätig, ohne dass bisher eine grundlegende Abstimmung über Schwerpunkte erzielt worden wäre. · Stärkeres Engagement der Universität durch Drittmittel-Einwerbung: Nach wie vor bezieht die Freie Universität Bozen den größten Anteil der Forschungsmittel aus dem Landeshaushalt. Sie müsste sich mehr denn je bemühen, in Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen Fördertöpfen im Bereich der EU mehr Mittel einzuwerben.
· Das Land muss schließlich im Rahmen seiner gesetzlichen Zuständigkeit den Prozess der Zusammenarbeit weit stärker als bisher begleiten und hat als starker Financier entschieden auf Kooperation zu drängen
Von: gk






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