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In Mali entführte Italiener lokalisiert
Rom/Bamako – Die Regierung des westafrikanischen Staates Mali soll laut eigenen Angaben den Aufenthaltsort der beiden entführten Italiener ausfindig gemacht haben. Bis jetzt wolle man jedoch noch keinen vorschnellen Rettungsversuch unternehmen, um Sergio Cicala und seine Frau zu befreien. Das Risiko für die beiden Geiseln sei zu hoch.
Heute läuft außerdem das Ultimatum aus, welches die Entführer von Pierre Camatte an die Regierung in Paris gerichtet haben. Der Franzose ist seit dem 26. November letzten Jahres in den Händen von Entführern. Wie die spanische Tageszeitung 'El Mundo' weiters schreibt, läuft das Ultimatum für Sergio Cicala und seine Frau am 1. März ab.
Mali ist eines der ärmsten Länder der Erde – der Staat setzt sich aus 30 verschiedenen Volksgruppen zusammen. Durch Entführungen von westlichen Staatsbürgern versprechen sich lokale Banden hohe Lösegelder.
Große Teile der Sahara in Afrikas Nordwesten gelten mittlerweile als unsicher. Immer wieder kommt es zu Entführungen. Einerseits gibt es zwischen den Regierungen der Sahara-Staaten und den Eingeborenen vom Volk der Tuareg Spannungen, andererseits mischt nun auch ein Ableger der fundamentalistischen Al-Qaeda in den nur dünn besiedelten Wüstenregionen mit. Die Abgelegenheit der Sahara-Gebiete nutzen auch Menschenhändler und Drogenschmuggler vermehrt für ihre illegalen Aktivitäten.
Um den entführentn Italiener Sergio Cicala und dessen Frau Philomène Kabour freizubekommen, sind laut malischen Regierungsangaben Verhandlungen über die Freilassung von inhaftierten Terroristen im Gange.




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