Italien
26.02.2010 17:05 Artikel drucken

Anschläge in Afghanistan: Frattini und Berlusconi kommen zu Wort

ansa

Ein Italiener kam ums Leben
Foto: ansa

Rom - Nach den heutigen Anschlägen in der afghanischen Hauptstadt Kabul, bei denen auch ein Italiener sein Leben lassen musste, meldet sich Außenminister Franco Frattini zu Wort. "Italien und seine Verbündeten werden weiterhin in Afghanistan bleiben", versicherte Frattini in einem Interview mit dem Fernsehsender Sky.

Auch Ministerpräsident Berlusconi äußert sich zum Anschlag und nennt es Italiens Pflicht, sich der Gewalt in Afghanistan zu widersetzen. "Voller Schmerz nehme ich die Nachricht zur Kenntnis, dass Pietro Antonio Colazzo in Kabul getötet worden ist; ein treuer Diener seines Landes, der tot ist, weil er seine Pflicht erfüllte in einem Land, das gefoltert wird mit niederträchtigen Terroraktionen", so Berlusconi. Die Vertreter Italiens seien in Afghanistan, um die Bevölkerung dort vor Gewalt und Intoleranz zu beschützen, so der Premier weiter.

Der heute in Kabul getötete Italiener war ein Mitglied des Geheimdienstes und soll während einer Schießerei gestorben sein.

Von: iri

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