Italien
26.02.2010 17:25 Artikel drucken

Befragungen im Geldwäscheskandal - Senat muss über Di Girolamo richten

ansa

Betrugsfall
Foto: ansa

Rom - Auch heute wieder werden die Verdächtigen im größten Betrugsfall Italiens befragt, unter ihnen vor allem Führungskräfte der beiden involvierten Firmen Fastweb und Telecom Sparkle. Acht der insgesamt 56 Personen, gegen die ein Haftbefehl vorliegt, sollen im Laufe des Tages befragt werden. Unter den Restlichen befindet sich Carlo Focarelli, ein Unternehmensberater, der von den Ermittlern für den "wirklichen Urheber des Systems zum Steuerbetrug" gehalten wird.

Marco Follini macht indes klar, dass über den Senatoren Di Girolamo, der ebenfalls in den Geldwäscheskandal verwickelt zu sein scheint, der Senat richten müsse. Di Girolamo genießt parlamentarische Immunität und kann demnach ohne eine solche Zustimmung des Senats auch nicht festgenommen werden.

Von: iri

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