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01.03.2010 12:25 Artikel drucken

Gesellschaft für Knochenbruchbehandlung organisiert Fortbildungskurs in Bozen

Dr. Espen

Bozner Facharzt Dr. David Espen leitet den Kurs
Foto: Dr. Espen

Bozen – Die Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO) ist die weltweit größte wissenschaftliche Gesellschaft für Knochenbruchbehandlungen. Dr. David Espen, Belegarzt der Marienklinik, wird den Fortbildungskurs für Handchirurgie leiten. Anfang März werden sich 40 Fachärzte aus ganz Italien in der EURAC in Bozen versammeln. Eingeladen sind international bekannte Referenten aus Italien, den USA, Österreich und der Schweiz.


In Bozen, findet vom 3.-5. März der zweite Kurs der AO über Handchirurgie statt. Südtirol ist seit Dezember 2003 eine lokale Niederlassung der internationalen Gesellschaft. Dr. David Espen wurde vom Kommission in Davos zum regionalen Koordinator ernannt. Der Belegarzt der Marienklinik führt in Bozen eine Ordination für Orthopädisch-Unfallchirurgische Handchirurgie.
Die Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen ist eine Non-Profit-Gesellschaft. Sie wurde 1958 von vier schweizerischen Traumatologen gegründet. Die Vereinigung ist mittlerweile in 87 Länder vertreten und zählt über 3000 Mitglieder. Die AO verbreitet Behandlungsgrundlagen, welche als die „Golden Standards“ der modernen Knochenbruchbehandlung gelten. Jährlich werden im Rahmen hochqualifizierter Kurse etwa 5000 Ärzte und 6000 Berufskrankenpfleger ausgebildet.
Weltweit gibt es 37 Niederlassungen. Diese werden in Ländern mit einer großen Mitgliederanzahl und hohem technischen Niveau gegründet. In Italien gibt es seit 1994 eine solche Niederlassung mit höherem Wissenstand. Seither wurden fortlaufend lokale Niederlassungen gegründet.

Der Fachkurs in Bozen wird von der Stiftung Südtiroler Sparkasse gefördert.

Von: cc

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