Italien
04.03.2010 18:38 Artikel drucken

Geldwäsche-Skandal: Scaglia will voll kooperieren

ansa

Geldwäscheskandal
Foto: ansa

Rom – Der im Geldwäsche-Prozess angeklagte Silvio Scaglia, ehemaliger Chef des Kommunikationsriesen 'Fastweb', will laut Angaben seines Verteidigers „voll mit den Ermittlern zusammenarbeiten“, um seine Unschuld zu beweisen. Der 'Fastweb'-Gründer möchte sich so bald wie möglich einem Verhör stellen, schließlich habe er mit Geldwäsche und Steuerhinterziehung „nichts zu tun“.

Scaglia beschäftigt sich derweil mit dem Studium von Mandarin (Chinesisch) in seiner Gefängniszelle im Rebibbia-Gefängnis in Rom. Er sei über das italienische Justizsystem entrüstet. Die Staatsanwaltschaft behauptet, in diesem Geldwäsche-Skandal gehe es um etwa zwei Milliarden Euro.

Von: hmg

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