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Illegaler Waffenhandel: Iran wittert Verschwörung
Rom/Teheran – Der iranische Journalist Hamid Masoumi Nejad, der gestern im Zusammenhang mit vermuteten illegalen Waffengeschäften verhaftet wurde, ist laut dem iranischen Nachrichtensender IRINN (Islamic Republic of Iran News Network) Opfer einer Verschwörung. Auf der Internetseite des Senders wird behauptet, dass der Reporter eigentlich wegen „unangenehmer“ Berichterstattung über die italienische Wirtschaftslage und Skandalen um die Person Silvio Berlusconis in Haft sei.
Das Regime in Teheran reagiert so auf die Aufdeckung eines Waffenschieber-Ringes, der von Mailand aus koordinierend alle möglichen Arten von Kriegsgerät in den Iran schmuggelte. Das Regime in Teheran ist jedoch für seine harte Hand in Sachen Pressefreiheit berüchtigt. Die Meinungsfreiheit ist im Iran in den letzten Monaten stetig eingeschränkt worden, weil es zu immer häufiger werdenden Protesten der Bevölkerung gekommen ist, bei denen mehr Bürgerrechte und sogar der Sturz der Regierung von Mahmud Ahmadinedschad gefordert werden.
Eine Reaktion der italienischen Regierung steht in dieser Causa noch aus.
Von: hmg
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