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HGV: "Wirte müssen mitreden" - HGV-Versammlung in Burgstall

Gebietsversammlung
Foto: hgv - HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler, Landesrat Hans Berger, HGV-Präsident Walter Meister und Hansjörg Ganthaler, Mitglied des HGV-Landesausschusses und HGV-Ortsobmann in Burgstall.
Burgstall - Der Förderstopp im Gastgewerbe, die Diskussion über die Erreichbarkeit Südtirols und die Gemeinderatswahlen prägten die HGV-Gebietsversammlung in Burgstall.
Die Ortsgruppen Marling, Tscherms, Burgstall, Gargazon und Nals des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) luden kürzlich zu einer gemeinsamen Gebietsversammlung ein. Hansjörg Ganthaler, Mitglied des HGV-Landesausschusses und HGV-Ortsobmann in Burgstall, konnte neben Präsident Walter Meister und Bezirksobmann Hansi Pichler auch Landesrat Hans Berger begrüßen.
Berger ging in seinen Ausführungen vor allem auf die kürzlich ausgesetzten Beiträge zur Förderung im Tourismussektor ein. Wenn es ihm auch leid tue, so habe er es mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren können, die Verantwortung für die Wartezeiten, die mittlerweile auf mehr als fünf Jahre angestiegen waren, zu übernehmen. Er werde jedenfalls alles daran setzen, dass es in Zukunft wieder Förderungen für das Hotel- und Gastgewerbe gibt. Zuerst aber müssten die großen Rückstände aufgearbeitet werden.
HGV-Präsident Walter Meister wiederholte die Forderung des HGV, dass die prekäre Situation mit einer Sonderfinanzierung bereinigt werden muss. „Ansonsten wird sich dieser Stopp erheblich auf die Investitionsbereitschaft der Gastwirte auswirken“, gab sich Meister überzeugt. Weiters forderte er eine bessere Erreichbarkeit Südtirols. Dafür genüge nicht nur ein gut ausgebautes Straßennetz, sondern es brauche auch einen adäquaten Flugplatz und eine funktionierende Eisenbahn mit gesicherten Anbindungen an das internationale Streckennetz.
Was die Errichtung von Tourismuszonen betrifft, warnte Meister vor dem Bau von großen Hotels. Diese würden die kleinen, familiengeführten Beherbergungsbetriebe, die den Großteil des Südtiroler Tourismus ausmachen, verdrängen.
Hansi Pichler, Obmann des HGV-Bezirkes Meran/Vinschgau, ging in seinen Grußworten auf die bevorstehenden Gemeinderatswahlen ein. Weil immer häufiger wichtige Entscheidungen in den Gemeindestuben gefällt werden, müsse die Stimme des Gastgewerbes dort präsent sein und für positive Rahmenbedingungen sorgen.
Im fachlichen Teil der Versammlung referierte Katrin Feichter von der HGV-Unternehmensberatung über Kennzahlen in der Hotellerie, und Verbandssekretär Helmuth Rainer informierte über die Eichpflicht der Trinkgläser und die Bestimmungen zu den Feuerlöschern in den Gastbetrieben.
Von: hgv





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