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Verhaftung zweier Iraner wegen Waffenhandels sorgt für Kontroverse
Rom/Teheran - Nachdem vergangenen Mittwoch in Mailand insgesamt sieben Personen, unter ihnen zwei Iraner, wegen Waffenschmuggels in den Iran festgenommen worden sind, wurde der italienische Botschafter in Teheran jetzt in das iranische Außenministerium bestellt.
Irans Hauptstadt Teheran wirft Italien vor, die Iraner aus politischen Eigeninteressen verhaftet zu haben und fordert die sofortige Freilassung der beiden Landsmänner. Einer der beiden Iraner war seit Jahren in Rom als Journalist des iranischen Fernsehens tätig, nun wirft man ihm vor, in dieser Zeit für den Teheraner Geheimdienst gearbeitet zu haben.
Italiens Außenminister Frattini weist die Vorwürfe derweil vehement von sich; die Justiz sei unabhängig, die Verhaftungen würden Italiener und Iraner gleichermaßen betreffen, sie alle seien wegen des Verstoßes gegen die internationalen Normen rechtmäßig verhaftet worden.
Von: iri






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