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HGV: Mindestens ein Kandidat je Ort
Vahrn – Die Gemeinderatswahlen, der Förderstopp im Gastgewerbe und die geplanten Hotelbauten im Raum Brixen standen im Mittelpunkt eines Treffens der Ortsobleute des Bezirkes Eisacktal des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV).
HGV-Bezirksobmann Alois Hinteregger verwies dabei auf die Bedeutung der bevorstehenden Gemeinderatswahlen. Immer mehr Entscheidungen könnten nach Hinteregger künftig auf Gemeindeebene getroffen werden, deshalb müsse es den Gastwirten mit entsprechender Sorgfalt und Verantwortung gelingen, mitzureden. Jeder Mandatar vor Ort könne Visionen und Entwicklungen von Anfang an mitgestalten und darauf achten, dass die Belange der Branche entsprechend berücksichtigt werden. Das Gastgewerbe sei nach Hinteregger wie kaum ein anderes Gewerbe an den Standort gebunden, sensibel und von urbanistischen Veränderungen und Rahmenbedingungen abhängig.
„Mitentscheiden müssen wir aber auch bei der Gestaltung der Gemeindegebühren, welche eher zunehmen als abnehmen werden“, stellte Hinteregger fest. Deshalb rief er alle Ortsobleute auf, geeignete Kandidaten ausfindig zu machen. „Ziel des HGV muss es sein, dass zumindest je Ortsgruppe ein Kandidat aus den Reihen des HGV für die Gemeinderatswahlen kandidiert“, unterstrich Hinteregger.
Ein weiteres Thema waren die geplanten Hotelzonen. Hermann Gögl, HGV-Gebietsobmann des Wipptals, sprach sich gegen die geplanten Großhotels aus, da diese zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung führen würden. Eine Intervention vor Ort sei oft schwierig, deshalb sei die Landespolitik gefordert. HGV-Präsident Walter Meister erinnerte in diesem Zusammenhang an die Forderung des HGV, bei neuen Hotels eine maximale Anzahl von rund 80 Zimmern vorzusehen. Meister nahm auch zum Förderstopp im Gastgewerbe Stellung. Er betonte, dass der HGV zu einer Neuformulierung der Förderkriterien bereit sei, davor müssten aber mit einer einmaligen Sonderfinanzierung die Altlasten beseitigt werden.
Alois Hinteregger informierte weiters darüber, dass die Umfahrung in Brixen innerhalb Juli befahrbar und dass die Autobahnausfahrt Brixen-Süd 2012 in beiden Richtungen benutzbar sein werde. Damit würden die seit Jahren unlösbaren Verkehrsstaus zu Stoßzeiten durch Brixen ein Ende haben, meinte Hinteregger. Als positiv und erfolgversprechend erachtete er auch das vor Kurzem angelaufene Coaching des Tourismusverbandes Eisacktal durch die Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG).
Von: gh






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