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10.03.2010 09:10 Artikel drucken

Bizzo: "Sicherung von Arbeit in der Krise"

LR Roberto Bizzo

Arbeitnehmer in der SVP
Foto: LR Roberto Bizzo

Die erste Bilanz der Landesräte Richard Theiner und Roberto Bizzo bezüglich der Ansuchen um finanzielle Hilfe für arbeitslose ArbeitnehmerInnen spricht eine klare Sprache: Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist auch in Südtirol angekommen und trifft ArbeitnehmerInnen am härtesten obwohl sie nicht für die Krise verantwortlich sind. Die Landesregierung hat begrüßenswerte Maßnahmen beschlossen, um die Krise in Südtirol aufzufangen. Diese allein werden nicht reichen, es braucht ein Programm für eine nachhaltige Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze, fordern die ArbeitnehmerInnen in der SVP.

Die Folgen der Wirtschaftskrise zeigen sich nun auch in unserem Land in aller Deutlichkeit: 1000 ArbeitnehmerInnen haben bis Februar um eine finanzielle Hilfe aus dem Krisenpaket angesucht, weil sie entweder den Arbeitsplatz verloren haben oder in den Lohnausgleich überstellt worden sind.

„Die Landesregierung hat auf die Krise reagiert und Maßnahmen zur Abfederung getroffen. Damit ist das Problem allerdings noch nicht gelöst, jetzt muss es um gezielte Maßnahmen für die Sicherung von bestehenden und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen gehen“, fordert der Vorsitzende der ArbeitnehmerInnen Christoph Gufler.

Ziel einer nachhaltigen Wirtschaftpolitik muss es sein, durch eine Kombination von langfristigen Strategien und sofort greifenden Maßnahmen Stabilität zu schaffen. Eine Senkung der IRPEF auf die Löhne entlastet Familien und Unternehmern. Diese könnte noch heuer von der Landesregierung beschlossen werden.

Von: gh

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