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10.03.2010 18:44 Artikel drucken

Steht der Kirche auch in Südtirol ein Skandal ins Haus?

apa

Stehen auch in Südtirol neue Enthüllungen bevor?
Foto: apa

Rom/Bozen/Brixen – Die Affäre um Missbrauch in der katholischen Kirche droht nun auch Südtirol zu erreichen. Nach den skandalösen Aufdeckungen rund um sexuelle Vergehen in Regensburg in einer Schule und einem Kirchenchor gibt es nun auch in Südtirol Anzeichen für einen „Dammbruch“ in der Causa.

Luis Benedikter, ehemaliger Lehrer und Theater-Mann, behauptet, dass in seiner ehemaligen Schule ein „Klima der Einschüchterung und Gewalt“ geherrscht haben soll. Obschon die angeblichen Geschehnisse schon über 50 Jahre in der Vergangenheit liegen, erinnert sich Benedikter an „Bestrafungen durch Peitschenhiebe auf die Hände“ von Schülern. Die Gewaltakte sollen – wie in Deutschland – in einem Kirchenchor stattgefunden haben, dem Luis Benedikter selbst angehört hat.

Die Diözese Bozen-Brixen hat indes eine Initiative gestartet, um einerseits wohl den lauter werdenden Vorwürfen bezüglich Gewalt und Missbrauch zu begegnen, und andererseits mehr Licht in die ganze Sache zu bringen. Wie der Webseite der Diözese zu entnehmen ist, können sich Opfer von Missbrauch, Gewalt bzw. sexueller Belästigung unter folgender E-Mail-Adresse melden: curia.vescovile@bz-bx.net

 

Von: hmg

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