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Die katholische Kirche braucht Reformen
"Zu lange hat die katholische Kirche zu den Missbrauchsvorwürfen in ganz Europa geschwiegen und damit das Ausmaß des Missbrauchs auf seine Opfer und den Schaden für die Kirche unterschätzt," schreibt L.Abg. Veronika Stirner Brantsch
"Jetzt wird endlich reagiert, in allen Ländern, auch in Südtirol. Das ist wichtig und positiv.
Es darf zu keiner pauschalen Hetzkampagne gegen die Kirche kommen.
Allerdings genügt es nicht, sich bei den Opfern zu entschuldigen
Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen für begangenes Unrecht an wehrlosen Schutzbefohlenen. Es geht aber auch darum die Rolle der Kirche in der heutigen Zeit zu überdenken.
Die Gesellschaft ist nicht mehr bereit sich kirchlichen Dogmen zu beugen.
Die katholische Kirche kann sich nicht länger einer tiefgreifenden Reform entziehen, die nicht auch der veränderten Rahmenbedingungen Rechnung trägt und den Gläubigen die Möglichkeit gibt Halt zu finden.
Es braucht eine Reform des Zölibates, das eine völlig unnatürliche Lebensweise vorsieht,
eine Reform des verantwortungslosen Verbotes von Kondomen, das besonders in den stark katholisch geprägten Entwicklungsländern fatale Folgen auf das Ansteigen der AIDS – Rate hat,
eine Reform des Verbotes für Geschiedene die Heilige Kommunion zu erhalten, um nur einige anachronistische Beispiele zu nennen.
Wenn sich nichts tut, werden mehr und mehr Menschen aus der Kirche austreten.
Es gibt viele aufgeschlossene Kirchenleute. Sie sind die Zukunft der katholischen Kirche. Ihnen muss mehr Gewicht gegeben werden, damit die Gläubigen einen wirklichen Halt in der Katholischen Kirche finden". so L.Abg. Veronika Stirner Brantsch
Von: gh






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