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Ex-Senator Di Girolamo belastet 'Fastweb' schwer
Rom – Neue Enthüllungen in einem der größten Schmiergeld- und Geldwäsche-Skandale der letzten Zeit: Der ehemalige Senator Nicola Di Girolamo hat laut Staatsanwaltschaft im Verhör am 9. März den Ermittlern umfassenden Einblick in die kriminellen Machenschaften zwischen Politik, Wirtschaft und organisierter Kriminalität gegeben.
Die Aussagen des Ex-Senators belasten die 'Fastweb'-Gruppe und im Speziellen den ebenfalls angeklagten und in Rom inhaftierten Scaglia schwer. Die Unternehmer seien bestens über die dunklen Machenschaften des sinistren 'Unternehmers' Mokbel unterrichtet gewesen. Di Girolamo selbst bezeugt, er habe für seine 'Dienste' für den Geldwäsche-Ring insgesamt 1,7 Millionen Euro kassiert.
Die Staatsanwälte vermuten, dass es in diesem Fall um bis zu 2 Milliarden (!) Euro gehe, die mit Scheinfirmen und Auslandsüberweisungen angehäuft worden sein. Äußerst pikant für alle angeblich Beteiligten ist die vermutete wichtige Rolle der kalabresischen Mafia, der 'Ndrangheta.
Von: hmg






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