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HGV fordert Fortsetzung der Dorfgestaltung
Schenna - Die Gastwirte müssen auch im zukünftigen Gemeinderat gut vertreten sein, forderte Ortsobmann Walter Dosser bei der kürzlich abgehaltenen Jahresversammlung der Ortsgruppe Schenna des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV).
Dosser präsentierte einen umfangreichen Tätigkeitsbericht. Neben zahlreichen Treffen des Ortsausschusses wurden auch mehrere gesellige Veranstaltungen durchgeführt. Neben der Organisation von Wirtestammtischen wurde auch bei der Dorfkuchl und beim „Schenna Markt“ mitgearbeitet. Im Herbst und im Winter wurden zwei Wirteausflüge veranstaltet, im Februar dieses Jahres fand ein Preiswatten statt, und vor wenigen Tagen wurde in Zusammenarbeit mit der Raika Schenna zu einem Vortrag zum Thema „Schenna um jeden Preis“ geladen.
In punkto Dorfgestaltung regte Dosser an, diese vom Dorfzentrum bis zum Schloss Schenna fortzusetzen. Weiters forderte er, die Straße von der Talstation der Seilbahn Verdins bis zur Abzweigung nach Untertall zu erweitern und mit einem Gehsteig zu versehen.
Dosser ging auch auf die bevorstehenden Gemeinderatswahlen ein und gab die Devise aus, dass das Gastgewerbe im Gemeinderat wieder stark präsent sein müsse. Aus den HGV-Reihen werden sich vier Kandidaten der Wahl stellen. Auch der amtierende Bürgermeister und Gastwirt Alois Kröll wird wieder kandidieren. „Mit Kröll haben wir einen Bürgermeister, der die Wichtigkeit des Tourismus für Schenna erkennt und auch danach handelt“, betonte Dosser.
Kröll dankte für die gute Zusammenarbeit mit den Tourismustreibenden. Der Tourismus garantiere Arbeitsplätze im Dorf und sei nachweislich der Motor der Wirtschaft. „Diesen müssen wir auch in Zukunft erhalten“, unterstrich Kröll.
HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler ging auf die Aussetzung der Förderbeiträge ein und meinte, dass die betroffenen Gastwirte Klarheit haben müssen, wie es weitergehen soll. Landesrat Hans Berger sei bemüht, konkrete Lösungen zu finden. „Wir müssen nun gemeinsam nach vorne schauen und Perspektiven aufzeigen“, gab sich Pichler überzeugt.
Hauptreferent des Abends war Landesrat Hans Berger, welcher auch auf die Gründe einging, die zur Aussetzung der Förderbeiträge geführt haben. „Die langen Wartezeiten kann ich politisch nicht verantworten. Ich bin für eine ehrliche Politik“, unterstrich Berger. Nun müssten zuerst die Altlasten aufgearbeitet werden, dann werden neue Kriterien erlassen. Er trat für eine Bettenobergrenze bei neu zu errichtenden Hotels ein und plädierte für eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft und dem Tourismus.
Zum Abschluss stellte Walter Weger, Präsident der Ifinger Seilbahn, das Konzept der neuen Seilbahn Meran 2000 vor. In den Sommermonaten gebe es einen Shuttledienst zwischen Meran und Falzeben.
Grußworte richteten auch Stefan Pföstl von der HGJ Schenna und Hansjörg Ainhauser, neugewählter Präsident des Tourismusvereines, an die Anwesenden
Von: ch






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