Südtirol (Vermischtes)
11.03.2010 15:29 Artikel drucken

Schließung des Bahnhofsbuffets Bozen droht?

Was unternimmt Landesregierung gegen diesen weiteren Notstand am Bahnhof Bozen?   Der Bahnhof Bozen ist das erbärmlichste öffentliche Gebäude im Lande: Der Warteraum ist ein Windloch, die Toiletten Sanierungsfälle, die Behindertengerechtigkeit dürftig, die Gepäckverwahrung fehlt, der Eingang aktuell ein Basar für Käse und Cannoli Siciliani.

Der Vergleich mit Trient, erst recht mit Innsbruck zeigt die chronische, schändliche Misere. Nun droht die Schließung des Bahnhofsbuffets: Am 22. März soll der Gerichtsvollzieher im Auftrag der Bahnhofs-„Betreiber“ Centostazioni die seit langem ausgesprochene Kündigung der bisherigen Pächter exekutieren.

Der drohenden Schließung ging ein langer Rechtsstreit zwischen den Pächtern Tornago und Centostazioni voraus, der trotz guter Angebote von Tornago und Bitten um Intervention bei Landespolitik und Ferrovie-Chef Moretti nicht beigelegt wurde.

Fakt ist somit, dass jetzt vor Ostern der Ausfall der Bahnhofsgastronomie droht, zum Nachteil von Reisenden und Bahnhofsbediensteten, für die eine wichtige Anlaufs- und Erfrischungsstation ausfällt, ganz abgesehen von den durch Kündigung bedrohten Mitarbeitern. Centostazioni hat bislang keinen Nachfolger für die gekündigten Pächter, sodass eine unbefristete Schließung abzusehen ist.

Von: gh

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