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12.03.2010 17:48 Artikel drucken

Missbrauchsfall auch in Bozner Kloster

ansa

Papst schaltet sich ein
Foto: ansa

Bozen - Immer mehr Missbrauchsfälle in Klöstern und Schulen kommen derzeit ans Licht. Erst heute wurde bekannt, dass auch gegen die Wiener Sängerknaben solche Vorwürfe erhoben wurden, ebenso soll es in den 60er Jahren in einem Kloster in Bozen zu sexuellen Übergriffen gekommen sein.

Davon betroffen war ein damals 15-Jähriger, so die Südtiroler Tageszeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Die Kurie hat indes eine Internetseite sowie eine Emailadresse (molestie@bz-bx.net) eingerichtet, man beteuert, dass jeder Missbrauch einer zu viel sei. Die Diözese Innsbruck spricht bis dato von 33 Missbrauchsfällen.

Derweil schaltete sich nun auch Papst Benedikt XVI. erstmals direkt ein und empfing den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. "Die deutschen Bischöfe bedauern das, was passiert ist ebenso wie die gewaltsamen Übergriffe auf die Minderjährigen. Sie bitten bei den Opfern der Missbrauchsfälle um Entschuldigung. Ich habe den Heiligen Vater über die Maßnahmen informiert, die wir einleiten", so Zollitsch nach seinem Treffen mit dem Papst.

Von: iri

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