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„Nahversorgung ist Lebensqualität und muss erhalten bleiben“

Bischof Golser bei hds
Foto: Die hds-Delegation beim Bischof Karl Golser: v.l. Fritz Karl Messner, Dado Duzzi, Walter Amort, Gabriella Boscheri und Werner Frick.
„Die Lebensqualität der Menschen in Südtirol ist ein zentrales Anliegen auch des Bischofs. Dazu gehört für ihn die Nahversorgung,“ zeigt sich hds-Präsident Walter Amort erfreut über die Meinung und Auffassung des Diözesanbischofs Karl Golser zum Thema Einzelhandel in Südtirol. Eine hds-Delegation hat sich vor kurzem mit Bischof Golser getroffen, um über Themen des Handels und der Dienstleistungen in Südtirol zu sprechen.
„Dabei hatten wir die Möglichkeit, dem Bischof die derzeitige Situation im Handel und die vor allem kleinbetriebliche Struktur aufzuzeigen“, erklärt Amort. Der hds konnte mit Genugtuung feststellen, dass Golser bestens Bescheid wisse über die Bedeutung und soziale Verantwortung des kleinstrukturierten Einzelhandel. Der Bischof betonte beim Treffen am Sitz der Diözese, dass Südtirols einzigartige Nahversorgung erhalten werden müsse. Es müssten gleiche Voraussetzungen für große und kleine Betriebe gelten. Nur so könne die gesellschaftliche relevante Rolle des Kleinhandels gewährleistet werden.
Angesprochen wurden auch weitere Themen, wie die Schließung der Geschäfte an Sonntagen. Für den hds sei die derzeitige Regelung mit der begrenzten Möglichkeit der Öffnung in nur ganz klar bestimmten Fallen und in touristisch relevanten Gemeinden ein sinnvoller Kompromiss. „Grundsätzlich sind ein Großteil der Mitgliedsbetriebe aber gegen eine totale Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. Eine Öffnung rund um die Uhr und sieben Tage die Woche kommen also nicht in Frage. Eine eventuelle Liberalisierung würde für die vielen kleinen Familienbetriebe in Südtirol das Aus bedeuten“, so Amort abschließend.
Von: gh





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