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Zahl der spielsüchtigen Südtiroler steigt
Südtirol - Das Glücksspiel in Italien nimmt allmählich verheerende Ausmaße an, auch in Südtirol lassen sich immer mehr Menschen von dem Fieber anstecken - und laufen ernste Gefahr, spielsüchtig zu werden.
Alarm schlug jetzt das Forum Prävention, das die Gründe der steigenden Beteiligung am Glücksspiel auch bei der Wirtschaftskrise und den derzeitigen schwierigen ökonomischen Bedingungen sieht. Die Faszination bei den Südtirolern ist groß, der Traum vom schnellen Geld zum Greifen nah. So wird auch einmal die Einkaufsliste radikal gekürzt und auf Grundnahrungsmittel verzichtet, um das abgesparte Geld für ein Gratta e Vinci herzugeben - und den Traum, den Hauptgewinn bereits in den Händen zu halten. Was viele Südtiroler allmählich in den Ruin treibt, kommt dem italienischen Staat damit über kurz oder lang sehr zugute.
Das Forum Prävention verweist indes auf aktuelle Zahlen, aus denen eindeutig hervorgeht, dass das Risiko der Spielsucht innerhalb der Südtiroler Bevölkerung immer weiter steigt. Die Arbeitsgruppe "Spielsucht" hat deshalb eine Broschüre herausgegeben, die das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen sucht und sie auf die Risiken aufmerksam macht, die das Glücksspiel mit sich bringen kann. Zudem enthält sie Informationen für Betroffene und deren Familienmitglieder.
Von: iri






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