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Gerichtsvollzieher schließt Bahnhofsbuffet Bozen
Heute um 9.00 Uhr hat Gerichtsvollzieher Reinhard Christanell im Auftrag des Bahnhofsbetreibers „Centostazioni“ die Schließung des Bahnhofsbuffets Bozen und seiner zwei Außenpunkte exekutiert.
Spätestens bis 12. April 2010 hat die definitive Räumung durch den bisherigen Pächter zu erfokgen. Unklar ist, ob der Buffetbetrieb noch über Ostern aufrecht erhalten wird oder ob eine sofortige Betriebseinstellung droht. Ungewiss ist auch, ob der Betrieb ab Mitte April mit neuem Betreiber ohne längere Unterbrechung fort geführt werden kann oder ob ein längerer Ausfall droht.
"Sicher ist nur, dass ein neues unrühmliches Kapitel in der Geschichte des Bahnhofs Bozen eröffnet wurde. Pendlern, Reisenden und Mitarbeitern des Bahnhofs droht neues Ungemach, der mit über 5 Mio. Besuchern jährlich meist besuchte öffentliche Raum Südtirols büßt wieder an Funktionsfähigkeit ein.
Die Landesregierung und die Stadt Bozen sollten sich energisch dafür verwenden, dass die Kahl-Schlag-Politik von „Centostazioni“ ein Ende gesetzt wird und der Bahnhof Bozen endlich die überfällige Aufwertung erfährt" schreiben die Grüne.
Von: gh



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