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Italien-Frankreich: Annäherung nach Treffen in Paris
Paris - Das zwischenstaatliche Gipfeltreffen von Frankreich und Italien am heutigen 9. April in Paris scheint für beide Länder ein voller Erfolg gewesen zu sein. Berlusconi will das italienische nach dem französischen Regierungsmodell ausrichten. Themen wie nukleare Zusammenarbeit, Transport oder Sicherheit wurden erfolgreich abgehandelt.
In seiner Pressekonferenz mit Nicolas Sarkozy lobte Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi das semipräsidentielle Regierungssystem Frankreichs. "Wir denken bei unseren Reformen auch an das französische Regierungssystem, allerdings würden wir nicht das gesamte System übernehmen." Es gäbe bereits einen ersten Entwurf, der Staatspräsidenten Napolitano präsentiert worden sei. Dieser müsse jetzt vom Ministerrat besprochen werden, um sich dann der Diskussion der Mehrheit zu stellen und dem Parlament vorgelegt zu werden. Das für Frankreich kennzeichnende semipräsidentielle Regierungssystem vereint Elemente des Parlamentarismus sowie des Präsidialsystems. Der Staatspräsident wird dabei direkt vom Volk gewählt.
Bei dem heutigen Treffen vertieften die beiden Länder auch ihre Zusammenarbeit im Bereich der Atomenergie. Insgesamt wurden von beiden Seiten 11 Abkommen unterzeichnet. Frankreichs Präsident Sarkozy prognostizierte am Ende des Treffens eine Annäherung der beiden Länder. Frankreich spendete außerdem großzügig an eine beim Erdbeben vergangenen Jahres beschädigte Kirche in l'Aquila - mehr als drei Millionen Euro sollen in die Restaurierung der Kirche Santa Maria del Suffragio fließen. Damit ist die Hälfte der Kosten durch diesen französischen Zuschuss gedeckt.
Von: iri



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