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19.04.2010 08:37 Artikel drucken

Süd-Tiroler Freiheit: Meraner Ortsbild muss erhalten bleiben

Die Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit in Meran

Gemeinderatswahlen 2010
Foto: Die Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit in Meran

Mit vielen Ideen und konkreten Vorschlägen starten die Kandidatinnen und Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit in den Gemeinderats-Wahlkampf. Das Rathaus ist jene Einrichtung, in der die Entscheidungen über die eigene Gemeinde getroffen werden. Hier kann man sich aktiv an der Gestaltung beteiligen. Dies möchten die 4 Kandidatinnen und 4 Kandidaten rund um Bürgermeisterkandidat Sven Knoll gerne tun und haben dafür ein Programm erstellt, das letzthin vorgestellt wurde.

Die Themen reichen von einem größeren Angebot für Kinder und Jugendliche über eine Naherholungszone als Treffpunkt für Jung und Alt bis hin zum Abbau architektonischer Barrieren.

Auch beim Thema Denkmalschutz und Erhalt des Ortsbildes haben die Kandidatinnen und Kandidaten klare Vorstellungen: „Die Schönheit der Stadt geht vor Allem von ihrer Geschichte und dem damit verbundenen Ortsbild aus. Historische Bauten machen den Reiz und die Atmosphäre Merans aus. Deshalb darf nicht zugelassen werden, dass  unsere Stadt weiter ihr Gesicht verliert und damit unpersönlich wird, wie es beim Abriss des Bayrischen Hofes oder etwa der Umgestaltung des Sand- und Brunnenplatzes geschehen ist.

Der Umgang und die Aufarbeitung der Geschichte ist ein weiterer wichtiger Punkt. Es gibt noch immer viele Relikte aus der Zeit des Faschismus, wie etwa das Alpini-Denkmal vor dem Kaiserhof, die Armando-Diaz-Tafel am Rathaus oder den Pflasterstein in der Freiheitsstraße. Diese Spuren einer wohl schrecklichen Zeit müssen beseitigt, in der Zwischenzeit jedoch zumindest dokumentiert werden, damit sie nicht alltäglich werden.

Von: gh

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