© SüdtirolNews.it 2009-2011 - P.I.: IT02663860217 | Impressum | Privacy | Werben | Jobs | Free Widget | Mobil | iPhone
Verfrühte Euphorie für das Leitner-Projekt - 37 Minuten nach Bozen
Der SVP-Bezirksobmann, Christoph Perathoner, bedankt sich in einer jüngst veröffentlichen Presseaussendung beim Landesrat Thomas Widmann für sein Engagement zur Verwirklichung der Überetscher-Bahn.
"Davon ausgehend, dass es die grundlegende Aufgabe eines Landesrates für Mobilität ist, für die Errichtung fortschrittlicher und moderner öffentlicher Verkehrsmittel zu sorgen, entspricht diese Äußerung nicht der ganzen Wahrheit. Es mag dem SVP-Bezirksobmann wohl entgangen sein, dass sich auch andere Parteien und vor allem die Bevölkerung selbst seit Jahren für eine Alternative zu den Überlandbussen im Ballungsraum Bozen-Überetsch aussprechen" so die Freiheitlichen Kaltern.
Zudem ist es überaus voreilig, das Leitner-Projekt großspurig zu befürworten. Immerhin ist die europaweite Ausschreibung dieses Vorhabens noch ausständig und es wird sich zeigen, ob effizientere Verkehrslösungen auf den Tisch gelegt werden, u.a. die Länge der Fahrzeit: Kaltern – Bozen in 37 Minuten ist unannehmbar und wird nur wenige dazu bewegen, vom Auto auf die Bahn umzusteigen. Wir Freiheitlichen wollen keinen Bummelzug, sondern eine schnelle Bahn.
Herr Leitner hat in den vergangnen Wochen sein Mini-Metro-Projekt den Gemeindeverwaltern, -räten und der Bevölkerung im Überetsch vorgestellt. Diese Aktion dürfte mehr oder minder als eigennützige Werbetour interpretiert werden. Die Freiheitlichen Kaltern fordern ein optimal geplantes Verkehrsmittel, das auf die Erfordernisse der Nutzer angepasst ist und dessen Realisierung nicht vom Hersteller des Produktes abhängt", so die Freiheitlichen in einer Aussendung.
Von: gh;fr



Kommentar hinzufügen