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Sozialausschuss Lana: Die Sicherung fliegt nicht mehr
Die Arbeitnehmer in Lana wollen Sozialgerechtigkeit beim Strom. Die Marktgemeinde Lana hat es geschafft, mit der Seltrade einen Umweltplan auszuhandeln. 49 Mio. Euro sollen für Lana in den nächsten 30 Jahren in die Umwelt und für notwendige Infrastrukturen investiert werden, ohne die Gemeindekasse und damit die Steuerzahler belasten zu müssen. Das ist gut so.
Was uns Arbeitnehmer aber immer noch stört, ist, dass wir der Willkür der Stromriesen immer noch hilflos ausgesetzt sind. Während für die Wirtschaft die Liberalisierung des Strommarktes Vorteile gebracht hat, sehen wir Arbeitnehmer kaum etwas davon. Im Gegenteil, seit der Umstellung der Stromzähler wurde die Toleranzgrenze für den kurzfristigen Mehrverbrauch auf 10% reduziert und seitdem ist der tägliche Gang zum Sicherungsschalter ein lästiges Ritual geworden. Wer dem entfliehen will, muss tief in die Tasche greifen und vom 3 KW-Anschluss auf den wesentlich teureren 4,5 KW-Anschluss wechseln. Es kann nicht sein, dass wir Arbeitnehmer nachts aufstehen müssen, um die Wäsche zu waschen, dass wir keine zwei Herdplatten einschalten können und Angst haben müssen, gleich die Taschenlampe zu suchen, um im Keller die Sicherung wieder herzustellen.
Die Arbeitnehmer Lana möchten, dass der Stromverteiler die Toleranzgrenze von derzeit 10% wieder erhöht! Sollten wir mindestens 1000 Stromabnehmer finden, welche bereit sind den Stromverteiler zu wechseln, hätten wir das nötige Verhandlungsgewicht, dies zu erreichen. Außerdem wollen wir den „Lanatarif“! Einkaufsgenossenschaften wie Hogast usw. schaffen es für ihre Mitglieder Sonderkonditionen auszuhandeln. Dies kann auch den Arbeitnehmern gelingen. Die digitale Unterschriftenaktion ist am 1. Mai auf www.lanatarif.it gestartet. Wir wollen in einem Verhandlungspool zusammen mit der Gemeinde oder durch eine Arbeitnehmer-Einkaufsgenossenschaft bessere Tarife für alle Privathaushalte in Lana erreichen!
Die Arbeitnehmer in Lana starten als erste mit dieser Aktion, aber auch Arbeitnehmern in anderen Gemeinden können mitmachen.



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