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Aschewolke: Nach Italien nun Österreich und Deutschland betroffen
Rom/Mailand - Wie gestern vom Warnzentrum in London angekündigt, hing die Aschewolke heute erneut unheilbringend über Italien. In der Nacht auf den heutigen Sonntag hat sie auf ihrer Reise von Island gen Süden auch den Norden des Landes erreicht und den dortigen Luftverkehr sprichwörtlich leer gefegt.
Seit 14.00 Uhr hat sich die Situation allerdings normalisiert, die Zivilluftfahrtbehörde Enac hat die Sperrung des Luftverkehrs wieder aufgehoben. Mit dem Abzug der Aschewolke aus Italien hat das ungeliebte Ungetüm nun aber die Nachbarländer erreicht. Der Flughafen von München wurde gesperrt, auch der Flugverkehr in Innsbruck, Salzburg und Wien soll zeitweise eingestellt werden.
In den Flughäfen Linate und Malpensa in Mailand mussten im Laufe des Vormittages 300 Flüge gestrichen werden. Die italienische Zivilluftfahrtbehörde Enac hat den Luftraum über Norditalien bis um 14.00 Uhr gesperrt. Auswirkungen hatte die Aschewolke auch auf den Betrieb am Flughafen von Rom-Fiumicino. Flüge nach Turin, Genua, Bologna, Firenze und Pisa wurden gestrichen. Der Ansturm auf die Bahnhöfe war dementsprechend groß.
Von: iri



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