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Freiheitlichen: Burka-Verbot in Italien - Ja zum Burka-Verbot
Bozen - Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair begrüßt in einer Presseaussendung das Vorhaben der italienischen Regierung, wonach auch in Italien das Tragen der Burka per Gesetz verboten werden soll. Die komplette Vermummung sei schon allein aus Sicherheitsgründen aber auch aufgrund der Identifizierung einer Person nicht tragbar.
„Ich vertrete die Ansicht, dass durch dieses Verbot keinesfalls die Religionsfreiheit in Frage gestellt wird. Schließlich zwingt der Koran die Frauen keineswegs sich zu verschleiern. Die Burka, aber auch das Kopftuch werden in europäischen Ländern in erster Linie als Zeichen der Unterdrückung von Frauen empfunden. Hinzu kommt, dass die Burka als politisches Symbol, als Ausdruck des radikalen Islamismus, wahrgenommen wird. Für uns Freiheitlichen stellt das Burka-Verbotsgesetz einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Emanzipation und eine geeignete Maßnahme zur Zurückdrängung von fundamentalistischen Strukturen dar. Falsch verstandene Toleranz hilft mit, Frauen zu unterdrücken und sie im Herzen Europas des 21. Jahrhunderts wie im Mittelalter leben zu lassen. Die Burka widerspricht ganz klar den europäischen Grundwerten und der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Ich rufe daher auch die Frauenorganisationen, vor allem im Zusammenhang rund um die Integrationsdiskussion auf, ihre Energien nicht mit schwachsinnigen Gender-Projekten zu vergeuden, sondern sich einmal um die tatsächlichen und täglich erlebbaren Diskriminierungen von Frauen zu kümmern.
Sich gegen das Verbot auszusprechen würde für mich einen schroffen Gegensatz zu allen Integrationsbemühungen bedeuten. Ich bedauere sehr, dass wir in Südtirol nach wie vor noch nicht das seit 7 Jahren versprochene Einwanderungsgesetz vorliegen haben. Ich erwarte mir von Seiten der Landesregierung, dass in diesem Gesetz, trotz des angekündigten Verbotsgesetzes von Seiten der italienischen Regierung, ganz klar auch das Thema Kopftuch- und Burka-Verbot geregelt wird“, schreibt die freiheitliche Landtagsabgeordnete abschließend.
Von: gh



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