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SVP: "Autonomie hat Südtiroler Identität geschaffen"
Bozen - „Wenn sich laut Umfrage der ‚Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung’ 95 Prozent der Südtiroler nicht als Italiener fühlen, so ist dies der Beweis, dass unsere Autonomiepolitik Früchte getragen hat“, ist das Präsidium der Südtiroler Volkspartei überzeugt. Wesentlicher Grundstein der heutigen Eigenständigkeit Südtirols sei die Autonomie, die als vorbildhaftes Modell in Europa gilt.
„95 Prozent der Bevölkerung Südtirols fühlen sich angeblich nicht als Italiener. Das ist für uns ein klares Zeichen, dass die Autonomie auch Identität geschaffen hat, eine Südtiroler Identität“, erklärt die SVP-Spitze. „Wenn nun erklärt wird, dass ‚nach 90 Jahren Italien in Süd-Tirol gescheitert ist', so mag das stimmen, doch halten wir dem entgegen, dass das autonome Land Südtirol in Italien nicht gescheitert ist“, erklärt das SVP-Präsidium.
Eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Autonomie-Modells sieht die Südtiroler Volkspartei im derzeitigen politischen Kontext weder in der Selbstbestimmung noch im Freistaat. „Wenn wir auf europäischer Ebene weiterkommen wollen, dann birgt die Europaregion Tirol die größten und realistischsten Chancen in sich“, ist das SVP-Präsidium überzeugt.
„Dank einer eigenständigen und selbstbewussten Politik hat sich Südtirol in den Bereichen Bildung und Kultur über die Jahrzehnte wesentlich festigen können“, hält das SVP-Präsidium fest. Aber auch die Südtiroler Wirtschaft und das Sozialwesen mit all ihren Bereichen hätten sich dank der Autonomie positiv entwickelt. „Die Südtiroler Volkspartei kann in den von der ‚Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung’ am Montag präsentierten Umfrageergebnissen jedoch keine direkte Aussage erkennen, die auf den Wunsch nach einer Abtrennung von Italien schließen lasse“, so das SVP-Präsidium.
Von: svp




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