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28.10.2010 07:04 Artikel drucken

Nightliner Burggrafenamt: Weiterführung diskutiert

© lpa LR Widmann und dei Vertreter der Gemeinden und der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: „Ziel ist maßgeschneidertes Angebot entsprechend der Nachfrage“

Langfristige Fortführung diskutiert
Foto: © lpa LR Widmann und dei Vertreter der Gemeinden und der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt: „Ziel ist maßgeschneidertes Angebot entsprechend der Nachfrage“

Bozen – Mobilitätslandesrat Thomas Widmann hat sich am vergangenen Dienstag mit Vertretern der Gemeinden und der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt getroffen, um über eine langfristige Fortführung des Nightlinerdienstes im Burggrafenamt zu beraten. Dieser wurde bisher nur als Pilotprojekt geführt, das am 26. Februar 2011 auslaufen wird.

Da der Nightliner bisher sehr gut angekommen ist, waren sich alle Beteiligten einig: der Nightlinerdienst soll den Jugendlichen auch künftig am Wochenende zur Verfügung stehen. In der Sitzung wurden mehrere Vorschläge zur Optimierung von Fahrplan und Linienführung vorgebracht.  

„Unser wichtigstes Kriterium heißt: gezielt der Nachfragerseite entgegenkommen. Welche Ortschaften und Treffpunkte angesteuert werden, wird aufgrund einer regelmäßigen Auswertung der Nutzerzahlen und der Anfragen, die uns erreichen, entschieden“, erklärte Landesrat Widmann.

Gegenstand der Beratung waren die Möglichkeiten zur Weiterführung, aber auch zur Ausdehnung des Dienstes auf weitere Ortschaften im Burggrafenamt. Nun soll geprüft werden, welche Vorschläge aus fahrplantechnischer und finanzieller Sicht realisierbar sind, auch die Möglichkeit einer Ergänzung durch zusätzliche Zubringerdienste wird erwogen.

Landesrat Widmann betont die wichtige Unterstützungsarbeit, die die Aktivgruppe Nightliner während des gesamten Projektes geleistet hat: „Die Jugendvertreter haben sich die Mühe gemacht, die ganze Recherchearbeit zu leisten, um einen maßgeschneidertes Angebot ausarbeiten zu können“, unterstrich Widmann. Der Landesrat lobte auch die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden, die unter anderem einen Teil der Kosten mitfinanzieren. Auch bedankte er sich bei der Bezirksgemeinschaft für die Koordinierung.

Von: lpa

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