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Mord an Carabiniere: Der Fall Tiralongo könnte gelöst werden
Bozen – Der Fall Tiralongo ist wieder aufgenommen worden. Nach dem gescheiterten Versuch, Beweise oder Unterlagen im Archiv des Pathologen zu finden, der die Autopsie an der Leiche des 1964 in Mühlwald getöteten Carabinieri durchgeführt hatte, setzt Staatsanwalt Guido Rispoli alles auf eine Karte. Er hat beim Gerichtspräsidenten von Mailand den Antrag gestellt, die Ermittlungsakte samt Dokumentation aus der Zeit unmittelbar nach dem Mord zu entheben (die Täter wurden nie gefunden und verurteilt).
Der Carabiniere Vittorio Tiralongo wurde mit einem Schuss aus einem Gewehr des Kalibers neun getötet. Laut den Ermittlungen von damals wurde der Schuss aus einem Fenster des Hofes gegenüber der Carabinierikaserne abgegeben. Damals dachte man, dass der Beamte einem Südtirolaktivisten zum Opfer gefallen sei.
Vor wenigen Jahren jedoch berichtete ein Gastwirt, der damals im Militär seinen Dienst tat, dass Tiralongo von einem inzwischen verstorbenen Kollegen erschossen worden sei.
Aus der Distanz von mehr als vierzig Jahren will Rispoli den Fall aufklären.
Von: kra


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