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Ermittlungen/L’Aquila: Viele hätten sich retten können
L’Aquila – „Die Leute hätten ihre Häuser verlassen können und wären nicht gestorben. Wir haben die spezifischen Beweise und werden sie im Prozess vorbringen.“
Auf diese Weise äußerte sich Alfredo Rossini, Oberstaatsanwalt von L’Aquila, am Ende des ersten Zwischenverfahrens zur Kommission „Große Gefahren“. Diese stellt den Hauptstrang in der umfangreichen Untersuchung zum Erdbeben in L’Aquila im April 2009 dar.
Gegen sieben Personen wird dabei ermittelt, darunter befinden sich die Spitzen des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie INGV und des nationalen Zivilschutzes. Die Anklage lautet auf fahrlässige Auslösung einer Katastrophe.
Von: kra


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