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Nordtiroler Umfrage: 64 Prozent sind gegen die Wiedervereinigung
Innsbruck/Bozen - In Südtirol wieder intensiv über den künftigen politischen Status Südtirols diskutiert. Vor allem die Süd-Tiroler Freiheit, Union für Südtirol oder Freiheitliche fordern immer wieder ein Los von Rom. Gleichzeitig gibt es die Forderung und den Wunsch der SVP nach einer österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler – zusätzlich zur italienischen. Zudem riefen die Gesamttiroler Schützen ebenfalls zu Unterschriften für die Doppelstaatsbürgerschaft auf.
Wie die TT.com berichtet, stehen die Nordtiroler Bevölkerung den Forderungen reserviert bis mehrheitlich ablehnend gegenüber. 64 Prozent sind gegen die Wiedervereinigung mit Südtirol, nur ein Viertel der Befragten spricht sich in der TT-Umfrage für einen Zusammenschluss aus. Bei den 15- bis 29-Jährigen beträgt die Zustimmung nur 16 Prozent, bei den SPÖ-Wählern ist sie mit 38 Prozent überdurchschnittlich groß. Im Gegensatz dazu sind 26 Prozent der VP-Sympathisanten für eine neue Grenzziehung, schreibt die TT.com.
Ähnlich verhält es sich bei der viel diskutierten Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler: 27 Prozent sind für die Verleihung, 66 Prozent dagegen. Allerdings ist sie für SPÖ-Anhänger mit 41 Prozent wiederum deutlich vorstellbarer als für ÖVP-Wähler (30 Prozent). Bei den Jungen und in der Landeshauptstadt Innsbruck ist die Zustimmungsrate mit 22 bzw. 18 Prozent am geringsten, berichtet weiter die TT.com.
Befragt wurden vom Market-Institut zwischen 6. und 13. Dezember 500 Tiroler ab 15 Jahren.
Siehe auch Bericht des Schützenbundes
Von: gh



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