© SüdtirolNews.it 2009-2011 - P.I.: IT02663860217 | Impressum | Privacy | Werben | Jobs | Free Widget | Mobil | iPhone
Wurde Hanspeter Munters Wahlkampagne 2008 vom LVH bezahlt?
Der SVP-L.Abg. und LHV-Direktor Hanspeter Munter hätte für die Wahlkampagne 2008, wie die Südtiroler Tageszeitung in der heutigen Ausgabe berichtet, die Münchner Agentur "heller & partner" engagiert. Die Rechnungen in Höhe von insgesamt rund 38.000 Euro hätte der LVH bezahlt. Damit das Ganze nicht "auffällt", hätte man das als Werbekampagne getarnt.
Adressiert waren die Rechnungen an die "LVH Service- und Bildungsgenossenschaft" und dort an die Leiterin Dr. Margereth Bernard. Es handelt sich dabei um die Ehefrau von Hanspeter Munter, die seit Jahrzehnten nicht nur im LVH arbeitet, sondern auch die politische Karriere des Politikers Hanspeter Munter maßgeblich mitbetreut. Insgesamt zahlt so die "LVH Service- und Bildungsgenossenschaft" 38.550 Euro an die Kommunikations-Agentur "heller & partner".
Was aber haben Herbert Fritz, damals Doppelpräsident des LVH und der Genossenschaft, sowie der Vizepräsident Bruno Covi und Helmuth Innerbichler von diesen Zahlungen gewusst?
Man muss eigentlich davon ausgehen, schreibt die Südtiroler Tageszeitung weiter, dass der LVH-Direktor und seine Frau wohl kaum 40.000 Euro ausgeben können, ohne dass dazu ein Beschluss im Exekutivausschuss des LVH oder im Präsidium gefällt würde. Anderseits könnte sich kein hochverschuldeter Verband leisten, offiziell den Wahlkampf seines Direktors offen zu finanzieren. Das hat man 2008 auch beim LVH nicht getan. Denn die Bezahlung des persönlichen Wahlkampfes des SVP-Politikers durch den LVH wurde geschickt und perfekt getarnt, so die Tageszeitung weiter. Man hätte eine Art Umwegfinanzierung aufgebaut, die den wahren Grund verschleiern sollte.
Auffallend ist, dass in keinem Wahlprospekt von Munter der Name der Münchner Agentur zu finden ist. Während andere Agenturen durchaus mit Eigenverweisen klotzen, war man hier äußerst diskret.
Ausgangspunkt dafür wäre die Kampagne und die Broschüre "Jetzt sanieren! So günstig wie nie" gewesen.
Mehr dazu in der Südtiroler Tageszeitung.
Von: gh


Kommentar hinzufügen