Südtirol (Vermischtes)
02.02.2011 11:54 Artikel drucken

Mongolei studiert direkte Demokratie in der Schweiz

Bozen – Der Staatspräsident der Republik Mongolei, Tsachiagiin Elbegdordsch, hat sich im Schweizer Kanton Aargau über die direkte Demokratie und den Schweizer Föderalismus informiert. Sein Land wolle ein leuchtendes Beispiel in Asien für die direkte Demokratie werden. Rechte der Regierung und des Parlamentes sollen direkt an das Volk weitergegeben werden. Das Land strebe nach direkter Demokratie wie in der Schweiz, sagte der Staatspräsident.

Die Politiker Asiens scheuen sich nicht in das für sie etwas fremde Europa zu reisen und Anschauungsunterricht in Sachen Demokratie zu nehmen. Eine 40-köpfige Delegation besuchte den Aargau auf Einladung der Kantonsregierung. Tsachiagiin Elbegdordsch ist seit Juni 2009 Staatspräsident und gehört der Demokratischen Partei an. Die Republik Mongolei grenzt an Russland und China.

„Davon können wir nur träumen, dass sich unsere Südtiroler Politiker an unseren Nachbarn, die Schweiz, wenden, und sich eine echte direkte Demokratie erklären lassen. Sie schauen lieber nach Bayern, wo auf Landesebene diesbezüglich im Vergleich zur Schweiz fast nichts geschieht“, schreiben die Vertreter der Südtiroler Initiative für mehr Demokratie in einer Aussendung.

Von: kra

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