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07.03.2011 22:20 Artikel drucken

Sgarbi-Aussagen "Süd-Tiroler verfolgen Italiener, wie Nazis die Juden"

wikipedia;STF,fotomontage - L.Abg. Sven Knoll

Wie viele Beleidigungen muss Süd-Tirol noch erdulden?
Foto: wikipedia;STF,fotomontage - L.Abg. Sven Knoll

Bozen - Als abscheulich und nicht länger hinnehmbar bezeichnet der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, die ständigen Beleidigungen italienischer Politiker, die Süd-Tirol schon seit Wochen erdulden muss. Mit den heutigen Aussagen von Vittorio Sgarba haben diese aber ihren geschmacklosen Höhepunkt erreicht. Die Behauptung, dass die Süd-Tiroler die Italiener in gleicher Weise verfolgen würden, wie die Nazis die Juden, muss mit aller Vehemenz verurteilt werden. Es ist dies nicht nur eine inakzeptable Beleidigung aller Süd-Tiroler, sondern auch eine Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus.

"Seitdem Süd-Tirol angekündigt hat, offiziell nicht an den Einheitsfeiern Italiens teilzunehmen, kennen die italienischen Hasstiraden gegen Süd-Tirol keine Grenzen mehr. Den Süd-Tirolern wird von Italien inzwischen schon offen die eigene kulturelle Identität in Abrede gestellt und Vittorio Sgarba hat heute auf einer Pressekonferenz einmal mehr die Forderung erhoben, dass die Süd-Tiroler nach Österreich auswandern sollen, wenn sie sich nicht als Italiener fühlen", so Knoll.

"Angesichts der Tatsache, dass Vittorio Sgarba als möglicher neuer Kulturminister gehandelt wird, lässt erahnen, welche Widerlichkeiten Süd-Tirol zukünftig noch bevorstehen. Nicht minder skandalös ist jedoch der Umstand, dass der Quästor Dario Rotondi und der Regierungskommissar Fluvio Testi, als höchste Vertreter Italiens in Süd-Tirol, an dieser skandalösen Pressekonferenz von Sgarba teilgenommen haben. Von Rotondi und Testi wird daher eine umgehende Distanzierung von den Aussagen Sgarbas gefordert. Andernfalls sind diese Personen in Süd-Tirol nicht länger hinnehmbar" so die Süd-Tiroler Freiheit weiter.

"Innerhalb nur eines Wochenendes musste Süd-Tirol nun einen Aufmarsch italienischer Neofaschisten und einen inakzeptablen Vergleich mit Nazis über sich ergehen lassen.

Es zeigt sich, dass Italien für Süd-Tirol inzwischen zu einer Zumutung geworden ist, von der man sich besser heute als morgen verabschieden sollte", schließt Knoll ab.

Von: gh

Kommentare

was mussolini nicht geschafft hat,schafft anscheinennd unser gekaufter luis.
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der Knolli, der zum Boykott aufruft ...
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Italien ist/war u. bleibt eine Zumutung fuer Suedtirol.
Die SVP ist die naechste Zumutung fuer Suedtirol, die SVP uebergibt Bozen an die Alpini! Wir koennen glaub ich gleich auswandern!
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