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11.04.2011 16:31 Artikel drucken

„Förster“ Terence Hill - sechs Mio. Zuschauer - Gesamte Folge (Video) ansehen

rai1 - Terence Hill, der Förster

Erste Folge von „Un Passo Dal Cielo“ im Hauptabendprogramm
Foto: rai1 - Terence Hill, der Förster

Bozen - Mit 6,3 Millionen Zuschauern hat die erste Fernsehserie „Un Passo Dal Cielo“ alle Erwartungen übertroffen. Gestern lief die erste Folge der zwölfteiligen von der BLS über die Filmförderung unterstützten TV-Produktion mit Terence Hill in der Hauptrolle. Die Serie spielt im Hochpustertal und wurde im Hauptabendprogramm im italienischen TV-Sender RAI 1 ausgestrahlt.

„Wir sind begeistert, dass die erste von der Business Location Südtirol – Alto Adige (BLS) an Land gezogene Filmproduktion einen so großen Anklang findet und wunderbare Landschaftsaufnahmen unseres Landes zu sehen waren, das erhöht die wirtschaftliche Nachwirkung für Südtirol“, sagt Landesrat Thomas Widmann.

TV-Produzent Luca Bernabei von der Produktionsfirma LuxVide hat die Erfolgsnachricht an BLS-Direktor Ulrich Stofner persönlich überbracht: „Gemessen an der Zuschauerzahl war die im Pustertal gedrehte Serie die am meist verfolgte Sendung am Sonntagabend“, sagt Stoffner.  „Un Passo Dal Cielo“ habe andere renommierte Serien abgehängt und der Produzent kündigte an, weitere Staffeln in Südtirol drehen zu wollen, so Stofner. Bei der TV-Serie „Un Passo Dal Cielo“ handelt es sich um die erste TV-Produktion, die von der BLS über die Filmförderung unterstützt wurde.

Die TV Serie mit Terence Hill und anderen bekannten Darstellern wie Katia Ricciarelli läuft bis Ostern, und zwar immer am Sonntagabend auf dem italienischen TV-Kanal „RAI 1“ jeweils um 21.30 Uhr.

Die 1. Folge hier auf RAI1 ansehen

„Wir sind in Südtirol sehr herzlich und professionell aufgenommen worden“, sagt Luca Bernabei von LuxVide, „die Dreharbeiten hier waren eine ganz wunderbare Erfahrung. Wir haben schon wieder Heimweh nach Südtirol“. Sehr zufrieden mit dem Ablauf der Dreharbeiten war auch Hauptdarsteller Terence Hill, der die Ruhe und Abgeschiedenheit seiner Unterkunft am Pragser Wildsee besonders zu schätzen wusste: „Ich freue mich schon sehr darauf, zurückzukehren“, so der Schauspieler.

„Die Wahl der Produktionsfirma LuxVide ist auf das Hochpustertal gefallen, weil die einzigartige Kulisse dort das Filmteam sofort überzeugt hat“, freut sich Landeshauptmann Luis Durnwalder, der das Projekt von Anfang an unterstützt hat; er und die Mitglieder der Landesregierung durften die erste Folge bereits in einer Exklusivvorführung sehen: „Mir hat sie sehr gut gefallen, und ich bin sicher, dass sie den Zusehern ein sehr positives Bild von Südtirol übermitteln wird“.

Wie überzeugt das Produktionsteam selbst von der Wahl des Drehortes war, erzählt Wirtschaftslandesrat Thomas Widmann: „Die wunderschöne Landschaft des Hochpustertals hat den Produzenten sogar dazu bewogen, den Titel der Serie spontan zu ändern: Aus ‚L’Uomo Dei Boschi‘ wurde ‚Un Passo Dal Cielo‘, weil sich die Crew beim Dreh dem Himmel so nahe fühlte“. Dass Südtirol schlussendlich als „Location“ ausgewählt wurde, sei umso erfreulicher, als dafür auch andere alpine italienische Regionen im Gespräch gewesen seien.

Bei der Auswahl des geeigneten Drehorts wurde das Filmteam von Anfang an von BLS betreut; aber auch die Suche nach Personal vor Ort, nach nahe gelegenen Unterkünften sowie die Kontaktaufnahme zu den betroffenen Gemeinden und die Organisation von Drehgenehmigungen wurden für die Produktionsfirma übernommen. BLS fungierte dabei als Schnittstelle zwischen dem Filmteam und allen Partnern, etwa den Gemeinden und Tourismusverbänden der betroffenen Orte, und war somit erster Ansprechpartner für beide Seiten. „Die Hilfestellung bei der Abwicklung von Dreharbeiten gehört neben dem Marketing für das Filmland Südtirol zu unseren Hauptaufgaben“, erklärt Ulrich Stofner, Direktor der BLS, „ebenso wie die Verwaltung der Südtiroler Filmförderung, die auch im Fall dieser hochkarätigen Rai-Serie gegriffen hat“. „Un Passo Dal Cielo“ sei mit einem Extrabudget in der Höhe von 1,5 Millionen Euro vom Land Südtirol unterstützt worden.

„Bei der Filmförderung handelt es sich um eine direkte Wirtschaftsförderung“, sagt Landesrat Widmann, „laut Förderkriterien muss sichergestellt sein, dass die Summe, die während der Produktion im Land selbst ausgegeben wird, den Förderbetrag übersteigt. Durch diese Verpflichtung hat auch die Produktionsfirma dieser Rai-Serie zahlreiche heimische Dienstleister, aber auch technisches Personal und Darsteller aus Südtirol eingestellt. Durch diese Vorgangsweise gelingt es uns, über Filmförderung eine neue Infrastruktur zu entwickeln und somit die Film- und Kreativwirtschaft weiter zu stärken“.

Von: gh

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