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Roland Lang: Kritik an Landesregierung in Sachen Wegschilder
Südtirol - Harte Kritik am Beschluss der Landesregierung in Sachen Wegschilder übt Roland Lang, Leitungsmitglied der Süd-Tiroler Freiheit:
"Der neuerliche Austausch von tausenden Schildern, die seit Jahrhunderten aus einheimischen Lärchenholz hergestellt wurden mit gelben Plastik- bzw. Blechschildern, als Folge davon die Änderungen der Wegmarkierungen von rot weis und rot weis rot sind der totale Bruch mit dem Südtiroler Alpinismus und jeder Tradition. Auch mit gelben Tafelen bleiben die schwarzen Ortsnamensfälschung und die Vorschreibung derselben auf den Wegschildern durch Fitto und Durnwalder ein Kulturverbrechen."
"Seit Jahrhunderten sind in unseren Bergen und Almen Wegschilder in Lärchenholz üblich. In den vergangenen Jahren haben AVS, Tourismusverbände, Bauernjugend und andere Organisationen unter großem Beifall auch der Landesregierung die Lärchenholzschilder erneuert. Nunmehr musste aber die Landesregierung, nachdem die Schilder soeben erneuert wurden, einen Weg finden, um das geheime Abkommen zwischen Durnwalder und Fitto, das ohne Auftrag des Landtages in faschistischer Manier zwischen „Männern“ ausgeschnapst wird, auch umzusetzen. Deshalb sollen jetzt die neuen Lärchenschilder wieder ausgetauscht werden. Denn es muss Platz auf dem Wegschild für den faschistischen Ortsnamen sein. Als Dreingabe werden auch die Farben rotweisrot und weisrot verschwinden. Tolomei wird Durnwalder ewig dankbar sein", so Lang.
"Die Abschaffung von schändlicher Geheimdiplomatie unter Ausschluss der Öffentlichkeit als undemokratischer Akt wurde bereits vom amerikanischen Präsidenten W. Wilson am 8.1.1918 in seinen 14 Punkten als erster Punkt gefordert. Nunmehr scheint aber Durnwalder so von seiner Macht überzeugt zu sein, dass er auch Geheimdiplomatie, wie sie in absolutistischen Monarchien üblich ist, zur Durchsetzung seiner Ziele einsetzt. Warum scheut der Landeshauptmann bei der Ortsnamensfrage, die er ohne jede Legimitation führt, die offene Diskussion? Wen oder was fürchtet der allmächtige Durnwalder?", fragt Lang weiter.
Von: rl


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