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30.05.2011 19:34 Artikel drucken

Einwanderung: Südtiroler nicht rassistisch, aber für mehr Integration

lega nord

Die Lega Nord Südtirol stellte eine Studie zur Einwanderung vor
Foto: lega nord

Bozen – Die Lega Nord Südtirol hat am Montag eine Studie vorgestellt, in der die Wahrnehmung der Einwanderung und der Eingewanderten durch die Südtiroler erhoben worden ist. Die Studie ist von Claudio Bernardoni erstellt worden und repräsentiert die Meinung von etwa 0,1 Prozent der Südtiroler Bevölkerung.

520 Personen der alteingesessenen Bevölkerung waren jeweils 19 Fragen gestellt worden. Bei den Befragten handle es sich um eine heterogene Bevölkerungsgruppe, die nicht von vornherein rassistisch sei, so die Lega Nord. Es handle sich vielmehr um Menschen, die tendenziell solidarisch mit den Ausländern sind, in der Hinsicht, dass sie den neuen Südtirolern die gleichen Rechte und Möglichkeiten zugestehen wollen, jedoch nur im Fall einer „korrekten Integration“ in die Südtiroler Gesellschaft.

Die Befragten waren mehrheitlich dafür, das Tragen der Burka in der Öffentlichkeit zu verbieten. Auch gegen den Bau einer Moschee sprachen sich die Südtiroler aus. Dies lasse erkennen, so die Lega Nord, dass die Südtiroler eine stärkere Integration und ein höheres Maß an Säkularisierung von der ausländischen Gesellschaft fordere. Die neuen Bürger sollten sich stärker an die Südtiroler Traditionen anpassen, die jedoch nicht zugunsten anderer, weit von der Südtiroler Realität verloren gehen würden.

Der Europäischen Union stehen die Südtiroler positiv gegenüber, was ein gewisses Interesse am Projekt der Euregio Tirol, Südtirol und Trentino erahnen lasse. Auch hier sei der Erhalt der im historischen Tirol verwurzelten Traditionen erkennbar.

Von: kra

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