Südtirol (Vermischtes)
23.07.2011 10:12 Artikel drucken

SVP-Arbeitnehmer: Einsicht und Handeln der Arbeitgeberverbände gefordert

Bozen - Die vom Arbeitsförderungsinstitut AFI-IPL erhobenen Daten über die Lohnsituation in Südtirol weisen klar darauf, dass über die letzten Jahre große Teile der ArbeitnehmerInnen von den wirtschaftlichen Erfolgen der Südtiroler Arbeitgeber abgekoppelt wurden. Die Einkommensschere zwischen arm und reich driftet den erhobenen Zahlen zufolge bedenklich auseinander.

„In Südtirol sollte das Augenmerk deshalb wieder verstärkt darauf gerichtet sein, die ArbeitnehmerInnen an den wirtschaftlichen Erfolgen der Südtiroler Arbeitgeber teilhaben zu lassen. Eine angemessenere Entlohnung ist der Schlüssel dazu.“ so der Bezirksvorsitzende der SVP-Arbeitnehmer im Vinschgau Tappeiner Harald.

ArbeitnehmerInnen entsprechend zu entlohnen, ist „fair“. Die SVP-Arbeitnehmer fordern in diesem Sinne die Ausarbeitung und Anwendung von entsprechenden Zusatzverträgen für Südtiroler Arbeitnehmer. Dabei ist die Einsicht und das Handeln der Arbeitgeberverbände gefordert.

Nettolöhne um die 1.000 Euro für qualifizierte ArbeitnehmerInnen eine unwürdige Realität für das Wohlstandsland Südtirol. Südtirol muss seinem Arbeit nehmendem Bevölkerungsanteil wieder mehr Teilhabe am allgemeinen Wohlstand gewährleisten. Nur so kann ein weiteres Auseinanderklaffen der Gesellschaftsgruppen und deren Folgen verhindert werden. Arbeitgeber können etwas dazu beitragen die Löhne ansteigen zu lassen. „Ein zukünftiger Anstieg der Einkommen der ArbeitnehmerInnen kann durch bessere Kollektivverträge und die verstärkte Anwendung von betrieblichen Zusatzverträgen erfolgen“, so Tappeiner.

Die SVP-Arbeitnehmer werden sich weiter gemeinsam mit den Sozialpartnern und Gewerkschaften verstärkt für die Verbesserung der Einkommenssituation für alle Südtiroler Arbeitnehmerbereiche einbringen.
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Von: mk

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