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Achammer: „Realismus anstatt Scheinlösungen“
Bozen - Der Landessekretär der Südtiroler Volkspartei Philipp Achammer widerspricht den aktuellen Aussagen der Opposition zu Selbstbestimmung und Freistaat: „Der Ruf nach Grenzverschiebungen ist keine realistische Antwort auf die Schuldenkrise, die Italien derzeit erlebt.“
„Wir sollten vielmehr unsere Energien dafür verwenden, um uns vom Rest Italiens positiv abzuheben und unsere autonomen Kompetenzen voll ausnutzen“, so der SVP-Landessekretär. Die aktuelle Debatte um die Staatsverschuldung zeige laut Achammer die wirklichen Herausforderungen für Südtirols Politik auf: „Wir brauchen eine echte Steuerautonomie mit einer fairen Beteiligung an den Schulden. Darauf sollten wir hinarbeiten.“
Der SVP-Landessekretär ruft zu einer konstruktiven Debatte auf: „Es ist zu einfach zu behaupten, dass wir von heute auf morgen mit Grenzziehungen alle Probleme lösen können“, so Achammer. Denn schlussendlich gehe es in diesen Tagen nicht nur um das Schicksal einzelner Staaten, sondern der gesamten Europäischen Union. Abgesehen davon würden neue Grenzen unvorhersehbare soziale und wirtschaftliche Konflikte mit sich bringen. „Deshalb ist Realismus anstatt Scheinlösungen gefordert“, so Achammer.
Von: svp



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