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Überraschendes Ergebnis der Umfrage zur Landeshauptmann-Nachfolge
Bozen – Am 9. August initiierte SüdtirolNews die Online-Umfrage zum Thema „Wer soll 2013 Nachfolger von LH Durnwalder werden?“ In nur einer Woche beteiligten sich 5.644 eindeutige Leser und Leserinnen an der Umfrage, jede IP-Adresse konnte nur einmal abstimmen. Dies zeigt zumindest, dass die Südtiroler Wähler und Wählerinnen bei der Wahl des Landeshauptmannes gerne ein Wörtchen mitreden würden.
Die meisten Stimmen erhielt mit 28,1 % der Vorschlag, „keiner der Genannten“ solle Landeshauptmann werden. Dies verwundert nicht, standen doch realistischerweise nur SVP-Kandidaten zur Auswahl.
Das überraschende Ergebnis folgt den „Nichtwählern“ auf den Fuß. Mit 20,3 % der abgegebenen Stimmen liegt der in manchen Medien stets als etwas blass und führungsschwach charakterisierte Vinschger Landesrat und SVP-Obmann Richard Theiner vor allen anderen.
Mithalten kann einzig und allein Arnold Schuler. Der parteiinterne Dissident aus Plaus ist beim Wahlvolk beliebter als in der Partei. Er versammelt 18,1 % auf sich und lässt damit den drittplatzierten Hans Berger, einen der Wunschkandidaten der Partei, mit 14,6 % der Stimmen bereits weit hinter sich.
Abgeschlagen sind die Politgrößen, die beim Wahlvolk als Vertreter der Macht gelten und – zurecht oder zu unrecht – im Verdacht stehen, vor allem die Eigeninteressen zu wahren. So kommen die Kammerabgeordneten Helga Thaler Außerhofer und Siegfried Brugger auf gerade einmal 2,7 % respektive 3,2 % der Stimmen. Landesrat Michl Laimer steht in der Umfragegunst bei 1 % und Pichler-Rolle bei "stolzen" 3 %. Auch Mobilitätslandesrat Landesrat Thomas Widmann scheint nicht viel bewegt zu haben, denn er vereint gerade einmal 2,5 % der Stimmen auf sich. Konrad Bergmeister kommt auf 4,3 %.
Die SüdtirolNews-Umfrage wurde nicht als repräsentative Umfrage sondern als TED-Umfrage konzipiert, sie erhebt keinen Anspruch auf statistische Gültigkeit, sondern ist vielmehr ein einfaches Stimmungsbarometer. Daher wird sich in der SVP auch niemand den Kopf darüber zerbrechen, warum ausgerechnet Richard Theiner und Arnold Schuler als beliebteste Durnwalder-Nachfolger abschneiden. Dafür werden die Medien der Sache garantiert noch auf den Grund gehen.
Von: hp




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