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Mehr Einsätze in Südtirol wegen der Hitze
Bozen - Der gestrige Sonntag bedeutete für die Mitarbeiter der Notrufzentrale 118 viel Arbeit. Vor allem in Bozen kam es zu vermehrten Einsätzen wegen der schwülen Hitze.
Teilweise kletterten die Temperaturen bis zu 35° Grad. In den kommenden Tagen könnte sich die Lage sogar noch zuspitzen, da das Hochdruckgebiet aus Nordafrika für weitere zehn Tage das Wetter beherrscht.
Auch in den Bergen konnte man die Hitze in den letzten Tagen deutlich spüren. Die Anzahl der Einsätze mit dem Hubschrauber waren höher als gewöhnlich. Weil Wanderausflüge bei den warmen Temperaturen anstrengender sind, besteht vor allem für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen ein Risiko. Bis jetzt konnten die Rettungskräfte jedoch noch das Schlimmste verhindern.
Gestern konnte dank des raschen Einsatzes der Notrufzentrale 118, der Polizei und der Feuerwehr eine 70-jährige Frau gerettet werden, die beinahe im Eisack ertrunken wäre. Die Frau, die vermutlich etwas Abkühlung am Ufer des Flusses gesucht hatte, stürzte in die Fluten.
Einige Passanten schlugen Alarm. Die Frau, die das Bewusstsein verlor, konnte von den Einsatzkräften aus dem Fluss gezogen werden und wurde noch vor Ort intubiert. Nachdem sich ihre Lage stabilisierte, brachte man sie in die Reanimationsabteilung des Bozner Krankenhauses. Die Ärzte gehen davon aus, dass sie wieder gesund wird.
Die Hitze soll mindestens bis Ende August anhalten. Experten raten vor allem Senioren und Menschen mit Herzproblemen, sich während der heißesten Stunden am Tag nicht im Freien aufzuhalten.
Von: mk



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