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06.09.2011 08:51 Artikel drucken

Laurin-Stiftung: Deutschland ermittelt - Hausdurchsuchung bei Kienesberger

ansa

Hausdurchsuchung bei Peter Peter Kienesberger in Nürnberg
Foto: ansa

Bozen - Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft rund um die finanziellen Unterstützungen, die in Südtirol von der Laurin-Stiftung getätigt wurden, könnte in den kommenden Tagen eine überraschende Wendung nehmen.

Die Stiftung, die von ehemaligen Südtirol-Aktivisten aus den 60-er Jahren geführt wird, steht nämlich nicht mehr nur im Visier der italienischen Gerichtsbarkeit, sondern auch die deutschen Behörden haben ihre Zusammenarbeit angekündigt.

Somit kann Staatsanwalt Guido Rispoli auch auf deutschen Gebiet Ermittlungen durchführen lassen. In den vergangenen Tagen haben die Finanzpolizei und die deutsche Kriminalpolizei das Haus von Peter Kienesberger in Nürnberg durchsucht.

Gegen den ehemaligen Attentäter, der in Italien zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, wird gemeinsam mit Erhard Hartung und dem 92-jährigen Österreicher Otto Scrinzi wegen der Laurin-Stiftung ermittelt. Vor allem Scrinzi, der in der Vergangenheit NSDAP-Mitglied war, ist in österreichischen, rechtsradikalen Kreisen sehr bekannt.

Peter Kienesberger hat keine einzige Frage der Ermittler beantwortet. In seiner Wohnung wurden ein Computer und eine Reihe von Dokumenten, die mit der Stiftung zusammenhängen, beschlagnahmt.

Von: mk foto: Fahndungplakat 60er J.

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